Ev.-Luth. Kirche Zschorlau
mit den Gemeinden
Albernau und Burkhardtsgrün

Kirchennachrichten Oktober 2009

Jahreslosung 2009
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.                   Lukas 18, 27

Monatsspruch Oktober 2009
Gott spricht: Ich schenke ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist. Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch.                      Hesekiel 11, 19

„Gottes Segen!“ - Hängt er etwa schief bei uns?

Viele können heute kaum noch etwas damit anfangen, wenn jemand ihnen zum Geburtstag gratuliert und „Gottes Segen“ wünscht. Dabei ist der Segen Gottes das Beste, was uns Menschen passieren kann. Doch was ist eigentlich Gottes Segen? Wie können wir ihn entdecken und erfahren? - Unser Gott ist ein segnender Gott. Er will segnen und er weiß, dass wir Menschen in allem seinen Segen so nötig brauchen.
Schon im Alten Testament wird uns davon erzählt:
„Der HERR redete mit Mose und sprach: Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet: Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.“ (4.Mose 6, 22-27).
Gottes Segen stand vor dem Aufbruch des Volkes Gottes in der Wüste. Es war nicht nur ein Wunsch, sondern die direkte Zusage Gottes, mit seinem Volk zu gehen und sie nie aus seinem Blick zu verlieren. Und so führte und bewahrte er damals alle, die IHM auch auf dem schweren Weg durch die Wüste vertrauten. Sie wurden von Gott immer wieder gesegnet, während die anderen, durch ihren Unglauben, ihre Eigensinnigkeit und Unzufriedenheit den Segen Gottes „verspielten“. Doch Gott gab sie nicht auf. Immer wieder versuchte ER, mit ihnen einen neuen Anfang zu machen.
Auch unser Lebensweg gleicht oft einem Weg durch die Wüste. Doch Gott ist da, besonders für alle, die auf seinen Namen getauft sind. Er kennt uns. Er weiß, was wir brauchen. Und durch Jesus Christus lässt er über uns das Licht seiner Gnade aufleuchten. Vertrauen wir Ihm doch. Auch die, die seine Liebe noch nicht kennen, schließt er nicht von seinem Segen aus! Doch wie sollen sie davon etwas mitbekommen, wenn nicht durch uns, die wir als Gesegnete leben können?
Empfangen wir Gottes Segen, müssen wir ihn auch an andere weiter geben. - Jeder Gottesdienst schließt mit dem Zuspruch des biblischen Segens. Nehmen wir ihn im Glauben bewusst auf, dann nehmen wir ihn auch mit in unseren Alltag. Dann hängt bei uns der Segen nicht schief, sondern dann kriegen auch andere was mit davon ab. Denn wir Christen sind doch dazu berufen, Segensträger zu sein. Auch für unser Volk und Land!

Herzlich grüßt Sie                   Ihr  Pfarrer Schmoldt

 

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